Bald ist mein “Halbjahrestag“ bei Codista und ich kann gar nicht richtig glauben, dass es schon 6 Monate her ist, dass ich hier zu arbeiten begann. Mein Name ist Angela und ich bin das neueste Mitglied im Codista Team!

Ich bin für Ordnung, Struktur und Qualität zuständig, daher sind meine Aufgabenbereiche auch sehr vielfältig. In den wenigen Monaten lernte ich sehr viel dazu und heute weiß ich, dass ich DEN perfekten Job bekam.

Ich erinnere mich noch genau an das Bewerbungsgespräch mit Thomas, denn wie es dazu kam war nicht ganz so wie man es sich normalerweise vorstellt.

Das Codista Team
Das Codista Team

Der Spam-Ordner

An einem normalen Wochentag suchte ich wieder einmal auf Unijobs.at nach passenden Jobangeboten. Siehe da, ich stieß auf die Anzeige „Assistenz der Geschäftsführung“. Sofort klickte ich auf die Anzeige und las mir die Informationen durch. Ich war sofort überzeugt und wusste dafür bin ich gut geeignet! Kurze Rede langer Sinn, ich schrieb gleich meine Bewerbung, um sie kurz darauf auch schon zu senden. „Puh, erledigt!“, dachte ich mir. Solche Anzeigen bekamen immer sofort viel Aufmerksamkeit, da natürlich nicht nur ich so einen passenden Job suchte. Glücklicherweise konnte ich mich aber am selben Tag der Veröffentlichung bewerben.

Einige Minuten später bekam ich eine E-Mail. Zuerst dachte ich, „Wow, so schnell bekomme ich eine Antwort?“. Doch dann öffnete ich die Email und ich las etwas ganz anderes. In der Email stand, dass meine zuvor gesendete Mail im Spam Ordner des Empfängers gelandet war. „Was soll das jetzt heißen?“, wunderte ich mich. Nachdem ich das las wusste ich einfach nicht was ich tun sollte und ich googelte sofort nach einer Lösung. Leider war ich bei meiner Suche nicht erfolgreich und ich dachte mir, das kann ich jetzt nicht einfach so stehen lassen. Ich musste etwas tun. Ich ging auf die Codista-Website und suchte die Telefonnummer des Unternehmens. Zuerst fragte ich sogar noch meinen Bruder, was ich noch tun könnte, aber er meinte nur, „Ruf doch einfach an.“.

Nach kurzem Zögern überwand ich mich anzurufen und Thomas, der Geschäftsführer, hob ab. Natürlich war ich zuerst nervös aber dann erklärte ich die Situation. Thomas war gleich super nett und meinte, dass ihm sowas auch noch nie passiert ist und dass es gar kein Problem wäre. Daher gab er mir seine private Email Adresse, damit ich die Bewerbung erneut senden konnte. Er gab mir auch sofort Rückmeldung, dass die Email diesmal angekommen sei und dass er sich melden würde, ob ich zu einem Gespräch eingeladen werden würde. Ich war aufgeregt, weil ich seit langem einen passenden Job neben meinem Studium suchte und diese Stelle perfekt zu mir passte. Ich studiere Projektmanagement und IT und so war für mich ein kleines Softwareunternehmen ideal. Ich wusste, ich konnte auf Dauer eine Menge lernen, denn ich wäre nicht nur für sämtliche Assistenzarbeiten zuständig, sondern könnte auch später in den Programmier-Alltag hineinschnuppern.

Es kam eine neue Mail. Nun würde ich erfahren, ob ich die Möglichkeit bekommen sollte, mich vorzustellen. Ich öffnete die Mail und las. „Ich wurde eingeladen!“, jubelte ich laut. Ich war sehr glücklich, dass eine positive Rückmeldung kam und antwortete prompt. Nach kurzem hin und her schreiben fanden wir einen passenden Termin für ein Bewerbungsgespräch.

Das Gespräch

Der Tag war gekommen. Ich hatte Vorlesungen in der Fachhochschule und fuhr sofort danach zum zukünftigen Büro. Ich hatte eine schwarze Anzughose und eine weiße Bluse an, um einen professionellen und guten Eindruck zu hinterlassen. Nun war es soweit. Ich ging durch den Innenhof und fuhr mit dem Aufzug ganz nach oben. Ein kurzer, letzter Check in den Aufzug-Spiegel und dann war ich bereit. Ich kam durch die Eingangstür und Thomas nahm mich gleich in Empfang. Wir gingen für das Gespräch gemeinsam ich den Konferenzraum. Thomas hat auch gleich gefragt, ob ich Wasser oder Kaffee wollte. Normalerweise sag ich nie Nein zu einem Kaffee, aber bei einem ersten Gespräch will man nicht gleich so viel Aufwand machen, deshalb nahm ich nur ein Wasser.

Danach setzten wir uns und Thomas meinte gleich zu Beginn, dass Vorstellungsgespräche auch für ihn eine neue Situation wären, denn bisher waren sie nur zu dritt gewesen. Sie hätten anfangs keine zusätzliche Unterstützung gebraucht, doch nun war es so weit. Er bat mich, von mir zu erzählen. Wenn man mich kennt, weiß man, dass ich vor allem, wenn ich nervös bin ein wenig viel und schnell spreche. Thomas kam kaum zu Wort, aber er war sehr begeistert wie motiviert und authentisch ich von mir erzählte. Am Ende sagte er ehrlich, dass es schon fünf andere Bewerber*innen gab und bisher nur eine andere Kandidatin für ihn in Frage kommen würde. Nach der Aussage war ich natürlich etwas skeptisch und wusste nicht, ob das nun positiv für mich wäre oder negativ. Jedoch war Thomas von meiner Motivation sehr begeistert und sicherte mir zu, dass ich mich sicher gut in ihr Team einfügen könnte. Ich freute mich sehr über diese Rückmeldung und nach der Verabschiedung ging ich mit einem guten Gefühl nach Hause.

Ich erzählte meinen Freunden und meiner Familie sofort von dem gelungenen Gespräch und dass es sehr gut verlief. In spätestens 4 Tagen würde ich die Antwort bekommen, ob und wann ich den Job antreten könnte. Bis zu dem Tag war ich sehr aufgeregt und hoffte auf eine Zusage. Der Tag war gekommen. Es war ein Freitag, an dem ich von Thomas angerufen wurde. Ich war zuhause und plötzlich läutete mein Handy. Ich hob ab und Thomas meldete sich sofort und fragte sogar, ob ich den Job noch wollen würde, denn sie hätten sich für mich entschieden. Sofort antwortete ich mit voller Begeisterung „JA, natürlich, ich will DEN Job!“. Eine Woche später unterzeichneten wir den Vertrag und seit diesem Tag arbeite ich bei Codista. Ich bin überglücklich diesen besonderen Nebenjob gefunden zu haben. Nicht jede/r Student/in hat das Glück neben dem Studium eine passende und sinnvolle Arbeit zu finden. 

Was ich daraus lernte

Erstens: man sollte nie aufgeben und immer weitersuchen. Auch dann, wenn es Zeit brauchte. Ich suchte schon 2 Jahre nach einem passenden Nebenjob, denn ich wollte nicht nur Verkäuferin sein oder Promotion-Jobs erledigen. Ich wollte etwas finden, was mir neben dem Studium auch Wissenswertes bot und wo ich Neues lernen würde. 

Zweitens: auf Nummer sicher gehen ist immer besser, daher sollte man immer kontrollieren, ob die Emails wirklich versendet wurden. Denn nur, da ich glücklicherweise das verirrte Mail bemerkte, rief ich Thomas sofort an und er lud mich zum Vorstellungsgespräch ein.

Drittens: wer nicht wagt, der nicht gewinnt! Ich habe es gewagt, und dadurch habe ich nun einen Job der mit meinem Studium mitwächst. 

Abschließend möchte ich noch sagen, man sollte niemals einfach etwas so hinnehmen, sondern dran bleiben und auch an sich glauben. Es zahlt sich aus, mutig zu sein und sein Ziel stets im Auge zu behalten!

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